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Standort

Zürich prüft, Dubai liefert: Wie wir GPUs, Tempo und Schweizer Qualität kombinieren

In Dubai kommt man schnell und einfach an GPU-Leistung, an Support und an Entscheidungen. Dort entsteht auch Innovation. In Zürich sitzen Projektmanagement, Umsetzung und Qualitätssicherung. Was wo passiert, entscheidet der Kunde.

Ich werde oft gefragt, warum wir ein Unternehmen in Zürich und eines in Dubai haben. Die kurze Antwort: Weil beides zusammen etwas kann, was keines allein kann.

GPUs in Dubai

Fangen wir mit dem an, was die meisten überrascht. Fakt ist: In Dubai kommt man sehr schnell und sehr einfach an GPU-Leistung.

In Europa heisst Rechenleistung für Training oft: Warteliste, Kontingente, ein Vertrieb, der erst nach zwei Wochen antwortet. In Dubai heisst es: Ein Gespräch, ein Vertrag, nächste Woche läuft es. Die Infrastruktur ist da, und sie wird gerade massiv ausgebaut, weil das Land entschieden hat, dass es das will.

Für uns, mit fünfzig Micro-Modellen und regelmässigen Trainingsläufen, macht das einen Unterschied. Nicht beim Preis pro Stunde, der ist überall ähnlich. Beim Weg dorthin.

Support und Geschwindigkeit

Das Zweite, und das sage ich mit etwas Bedauern über Europa: In Dubai gibt es mehr Support. Menschen, die erreichbar sind. Behörden, die digital sind. Prozesse, die in Tagen laufen statt in Monaten.

Eine Firma gründen, eine Lizenz erweitern, ein Visum organisieren, das geht dort in einem Tempo, das ich in der Schweiz nicht kenne. Die Digitalisierung ist an den wichtigen Stellen unheimlich weit fortgeschritten. Es wurde einfach entschieden, dass es so sein soll, und dann gemacht.

Nicht überall

Achtung, nicht überall. Das muss ich dazusagen, sonst klingt es nach Werbung.

Es gibt Ecken, in denen man merkt, dass das alles sehr schnell gebaut wurde. Dinge, die glänzen und dahinter noch nicht fertig sind. Prozesse, die perfekt sind, bis man einen Sonderfall hat. Und eine Kultur, in der „ja, kein Problem" nicht immer heisst, dass es kein Problem ist.

Aber an den Stellen, die für uns zählen, Rechenleistung, Behörden, Geschwindigkeit, Erreichbarkeit, ist Dubai weiter. Das ist meine ehrliche Erfahrung nach einigen Jahren.

Was Zürich beisteuert

In Zürich sitzen bei uns Projektmanagement und Umsetzung, und die Qualitätssicherung. Das hat weniger mit dem Ort zu tun als mit den Leuten, die dort sind, und mit dem, was Kunden von dort erwarten.

Wenn ein Projekt einen klaren Plan braucht, jemanden, der die Fäden hält, und eine Abnahme, auf die man sich verlassen kann, dann läuft das über Zürich. Innovation dagegen entsteht bei uns in Dubai. Dort, wo die Rechenleistung ist, wo Entscheidungen schnell fallen und wo man etwas ausprobieren kann, bevor es perfekt ist. Das ist gewachsen, und es funktioniert.

Es gibt kein besser oder schlechter. Zürich und Dubai können unterschiedliche Dinge, und beides zusammen ist mehr als jedes allein.

Wie das zusammen funktioniert

Die Kombination funktioniert, weil wir nicht entscheiden, welcher Standort der wichtigere ist. Das entscheidet die Kundenanforderung.

Braucht ein Projekt viel Rechenleistung, schnellen Zugang zu Infrastruktur oder Raum, um etwas Neues auszuprobieren, läuft es in Dubai. Braucht es enge Führung, Qualitätssicherung und Abstimmung mit dem Kunden vor Ort, läuft es über Zürich. Meistens braucht es beides, und dann teilen wir es auf. Nicht nach Bauchgefühl, sondern danach, was für das Projekt gerade zählt.

Wer nur einen Standort hat, muss mit dem auskommen, was dort geht. Zwei zu haben ist unbequem, man ist viel unterwegs, man hat zwei Rechtssysteme, zwei Zeitzonen, zwei Arten zu arbeiten. Aber man kann für jedes Projekt das nehmen, was es braucht. Das ist der Grund, warum wir es machen.

Zum Schluss

Wenn dich jemand fragt, wo wir sind: an beiden Orten, und der Kunde entscheidet, was wo passiert. Das ist kein Kompromiss. Das ist der Plan.

Wie dieser Text entstanden ist

Geschrieben von mir. Die Gedanken, die Werte, die Learnings, die Fehler: alles meins. Grammatik und Rechtschreibung korrigiert unser eigenes Twin-Modell, das auf meinen Texten trainiert ist. Manchmal bleibt ein Hüpfer drin. Das ist dann auch von mir.

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